Mit Chormusik gegen Krankheit und Leid

„Das Singen im Chor führt die Menschen zusammen und lenkt von Krankheit und Leid ab“, sagt Nadja Pazzini. Sie ist Koordinatorin für sozialkulturelle Betreuung im Cellitinnen-Seniorenhaus St. Gertrud und hat dort einen Chor gegründet. „Es gibt Bewohner, die auch anspruchsvollere Stücke singen und etwas lernen wollen“, erklärt sie. „Mit ihnen studieren wir 2-stimmige, manchmal auch 3-stimmige Stücke ein.“

Die Besonderheit: Zum inzwischen 20-köpfigen Chor zählen Bewohner des Seniorenhauses, aber auch des Betreuten Wohnens und einige ehrenamtliche Mitarbeiter. „Es ist erstaunlich, welche Gesangsqualität man auch im Alter erreichen kann“, sagt Nadja Pazzini, die auch erstaunlich viele Männer zu den Proben begrüßen kann.

Seit zwei Jahren probt der Chor regelmäßig und hat sich inzwischen schon einen Namen gemacht. „Es ist gut zu sehen, dass diese Arbeit Früchte trägt und für die Sänger ein Gewinn ist. Sogar von wissenschaftlicher Seite wird mittlerweile bestätigt, wie wichtig die kulturelle Teilhabe im Alter ist“, sagt sie. „Unser Chor ist dafür ein schönes Beispiel.“

Das Lieblingslied der Sänger-innen von St. Gertrud ist die italienische Weise „La Montamara“ von Toni Ortelli. Besonders gerne wird aber auch ein modernes geistliches Lied gesungen: „Wenn Menschen die Fehler der anderen bei sich selber entdecken…“ Und diese Stücke werden auch bei „Spätvorstellung“ zu hören sein.

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