Ein zweites Leben für die Malerei

Gabriele Plaß: Mit 85 voller Begeisterung für die Malerei

Als sie 50 Jahre alt wurde, begann für Gabriele Plaß ein neues Leben: Bis dahin hatte sie vier Söhne groß gezogen und ihren Mann bei seiner beruflichen Arbeit unterstützt. „Damals kam die Zeit, an mich zu denken“, sagt sie, und sie erinnerte sich daran, dass es schon immer ihr Traum war, sich in die Malerei zu vertiefen – und zwar gründlich. In Aachen absolvierte sie als Gasthörerin ein Grafik-Design-Studium und an der Universität belegte sie einen Kurs in Aktzeichnen. Anschließend nahm sie Unterricht im Leopold-Hoesch-Museum bei dem Dürener Künstler Josef Ferdinand Seitz.

„Es ist wichtig, sich immer weiter zu bilden, gerade in der Malerei“, sagt Gabriele Plaß. Rund 1000 Bilder hat sie seit den Anfangsjahren gemalt, darunter Aquarelle von ihren Reisen, aber auch viele Acryl- und Ölbilder. „Ich komme vom Zeichnerischen her“, sagt sie. „Das ist in meiner Arbeit erkennbar. Ich habe mich auch mit Holzschnitt und Radierung beschäftigt, aber jeder Bereich ist eine Welt für sich und muss gründlich studiert werden.“

In rund 30 Einzelausstellungen hat Gabriele Plaß ihre Arbeiten gezeigt, zuletzt auf Schloss Burgau, wo sie ihre eigene Gemäldeschau organisiert hat. Bei „Spätvorstellung“ will sie eine Auswahl ihrer Bilder ausstellen und den Betrachtern auf Wunsch den Werdegang erklären.

Augenblicke. Acryl auf Leinwand

Fabelwesen, Acryl auf Leinwand

Farbstudie

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